Worum geht es im Kern?
Nutze diesen Abschnitt als Einstieg vor dem Coaching. Es geht nicht um eine perfekte Analyse, sondern um brauchbare Klarheit. Der innere Nebel darf noch da sein; wir geben ihm nur eine Gliederung.
Was ist konkret passiert?
Der erste Hebel ist die Trennung von Beobachtung, Deutung und Wirkung. Fakten sind oft weniger dramatisch als der Film, den unser Kopf daraus schneidet.
Welche Konfliktart passt am ehesten?
Konflikte entstehen häufig dort, wo unterschiedliche Wahrnehmungen, Interessen, Werte, Rollen oder Beziehungserfahrungen kollidieren. Die Einordnung hilft, die Intervention nicht mit der Gießkanne zu wählen.
Kommunikationscheck im Konflikt
Kommunikation wird eher gefördert durch aktives Zuhören, Ausreden lassen, Wiederholen, Zusammenfassen und Nachfragen. Sie wird eher gestört durch Überreden, Warnen, Deuten, Bewerten, Befehlen oder Ausfragen.
Welche Gedanken halten das Anliegen am Laufen?
Was wird in Dir ausgelöst?
Diese Ebene hilft zu erkennen, ob das Thema eher emotional, kognitiv oder verhaltensbezogen bearbeitet werden sollte.
Welche innere Überzeugung wirkt im Hintergrund?
Welches Bedürfnis meldet sich?
Ein Bedürfnis ist keine Strategie. „Verbundenheit“ ist ein Bedürfnis. „Person X soll sich heute melden“ ist eine Strategie. Diese Unterscheidung macht handlungsfähig.
Welche Stärken stehen zur Verfügung?
Bitte spontan einschätzen: 1 = derzeit kaum verfügbar, 10 = sehr gut verfügbar. Es geht nicht um objektive Wahrheit, sondern um arbeitsfähige Selbsteinschätzung.
Innere Stärken
Kommunikation
Handlungskompetenz
Selbstregulation
Gibt es eine belastende Führungs- oder Machtdynamik?
Dieser Abschnitt dient nicht der Diagnose anderer Personen. Er hilft, beobachtbares Verhalten, eigene Grenzen und Schutzoptionen zu sortieren.